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EAAs oder BCAAs?

Posted on Jun 13, 2018. 0 Kommentare

In letzter Zeit wird viel über den Sinn oder Unsinn von BCAAs geschrieben und das EAAs wesentlich effektiver seien. Die scheinbar logische Begründung wird direkt mitgeliefert, EAAs, also die essentiellen Aminosäuren, beinhalten ja schließlich alle neun wichtigen Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann und BCAAs beinhalten nur drei. Demzufolge müssen EAAs doch besser sein. Studien haben herausgefunden, dass unser Organismus mit BCAAs alleine nicht viel anfangen, weil, wie gesagt, das Aminosäureprofil unvollständig ist. 

Allerdings muss man dazu sagen, daß bei einer eiweißreichen bodybuildingtypischen Ernährung, bei der man alle drei bis vier Stunden eine proteinreiche Mahlzeit zu sich nimmt, genug von allen Aminosäuren aufgenommen werden. Dabei sollten das Protein aus hochwertigen Quellen stammen, die ein solides Aminosäurenprofil aufweisen. In dem Fall sind BCAAs, zwischen den Mahlzeit bzw. vor und nach dem Training völlig ausreichend, sowie es auch schon seit Jahrzehnten dargestellt wird. 

Wenn man allerdings auf Diät ist, bzw. fastet, könnte es etwas anders Aussehen und hier würde dann auch die Studie Sinn machen, die die EAAs im Vorteil sieht.

Desweiteren zeigt die Wissenschaft, dass die essentielle Aminosäure Leucin den größten Einfluss auf die Proteinsynthese hat und weniger das Verhältnis der Aminosäuren (z. B. 2:1:1 bei BCAAs) eine Rolle spielt. 

Fazit: In einer Diät oder Fastenphase ist die Einnahme von EAAs über den Tag verteilt sinnvoll. Ansonsten, bei einer eiweißbetonten Ernährung reichen BCAAs aus um die Proteinsynthese zwischen den Mahlzeiten und vor und nach dem Training aufrecht zu halten. Ob BCAAs oder EAAs, beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, dass Leucin, im Verhältnis zu Valin und Iso-Leucin mindestens doppelt von viel enthalten ist. 

 

 

 

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