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FF-BLOG 22: GLUTAMIN Wirkung und Einnahme

Posted on Mar 16, 2018. 0 Kommentare

Ist die Einnahme von Glutamin sinnvoll oder sinnlos? Diese Frage stellen sich viele Bodybuilder und Fitnessfreaks, aufbauen wollen. Was man direkt sagen kann, ist, dass Glutamin keine spürbare Wirkung nach der Einnahme zeigt. Anders als Creatine, Arginine oder Trainingsbooster allgemein, zeigt Glutamin keine direkte Wirkung nach einer Einnahme oder auch nicht nach einigen Tagen, wie beispielsweise Creatine. Trotzdem schwören viele Athleten auf die Aminosäure.

L-Glutamin ist eine semi-essentielle Aminosäure. In der Skellettmuskulatur ist die am meisten vorkommende Aminosäure. Ca. 60% aller freien Aminosäuren bestehen aus Glutamin. Glutamin kann im Körper zu Glutaminsäure umgewandelt werden und umgekehrt. Der Körper kann Glutamin unter Aufnahme von Ammoniak aus Glutaminsäure bilden. In fast allen Proteinprodukten kommt Glutamin vor (Casein 24%, Whey 7%, Sojaprotein 6%).  

Verzögerte Wundheilung und ein geschwächtes Immunsystem können Anzeichen von Glutaminmangel sein. Sportler haben, je nach Trainingsphase und -intensität, einen stark erhöhten Bedarf an Glutamin. Glutamin ist ein grundlegender Bestandteil von Proteinen, welche sich unterstützend in der gegen Ermüdungszuständen und Folgen des Übertrainings auswirken und somit zum Muskelerhalt beitragen. 

5g bis zu 20g pro Tag, je nach Intensität der körperlichen Belastung sind empfehlenswert. Für die einwandfreie Resporption von Glutamin ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 erforderlich. Der optimale Einnahmezeitpunkt ist direkt nach dem Training, einer Phase des erhöhten Nährstoffbedarfs des Körpers und der trainierten Muskulatur. Glutamin hat sich als erfolgreich erwiesen und wird von zahlreichen leistungsorientierten Athleten eingesetzt, allen voran um den gesteigerten Nährstoffbedarf schnell und effektiv zu decken. In Diätphasen machen kleinere Dosierungen verteilt über den Tag Sinn, um einen etwaigen Mangel entgegenzuwirken und eine ausreichende Versorgung dieser wichtigen Aminosäure zu sorgen. 

Glutamin ist Hauptbrennstoff für schnell teilende Zellen wie den Darmzellen. Oral eingenommenes Glutamin wird bereits im Darmtrakt aufgenommen, weshalb größere Mengen an herkömmlichem Glutamin erforderlich sind, um eine erhöhte Glutaminkonzentration im Muskel zu erreichen. Glutamin kann in den Nieren zu in Glucose umgewandelt werden und zwar ohne die Glukagon- und Insulinwerte zu beeinflussen. Somit kann es gleichfalls zu Energiegewinnung beitragen. Studien an Mäusen belegen, dass Glutamin der Nahrungsfettspeicherung entgegen wirken und folglich bei der Regulierung des Körpergewichts helfen kann. Inwiefern dieses Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, müssen weitere Studien beweisen. Auch den Zellen des Immunsystems dient Glutamin als Brennstoff, so dass eine Wirkung auf das Immunsystem zumindest nicht auszuschliessen ist. 

Durch seine Beteiligung am Transport von Stickstoff, kann es zusammen mit der Einnahme von Protein unterstützend auf die Proteinsynthese wirken. Des Weiteren begünstigt Glutamin, laut wissenschaftlichen Studien, die Resorption anderer Aminosäuren. Bei intensivem Muskeltraining kann der Glutaminverlust bis zu 40g ansteigen. Da dies mehr ist als der Organismus selbst synthetisieren kann, ist eine Glutamin-Zufuhr nach der Belastung sinnvoll, um den Verlust zu kompensieren und den Muskelzellen ausreichend Glutamin zu Verfügung zu stellen. 

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