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FF-BLOG 20: Zink Dosierung und die beste Bioverfügbarkeit

Posted on Jan 16, 2018. 0 Kommentare

Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente und wird vom Körper für viele biochemische Abläufe benötigt. Zink ist u. a. wichtig für die Testosteron bzw. Hormonsynthese. Somit spielt es im Sport eine Schlüsselrolle für Muskelaufbau und Regeneration. 

Des Weiteren kann man Zink als Alleskönner bezeichnen. Das Spurenelement ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und trägt zu einem normalen Kohlenhydrat-, Fettsäure- und Vitamin-A-Stoffwechsel bei. Es schützt die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt die normale Funktion des Immunsystems. Einen positiven Effekt auf die Haut und eine unterstützende Wirkung auf die Eiweißsynthese im Körper ist Zink zuzuschreiben. 

Es gibt Unterschiede bei der Bioverfügbarkeit von Zink, d. h. der Körper kann nicht jede Zinkverbindung gleich gut verwerten. Zinkchelate wie Zink-Glycinat Chelat, Zinkhistidin oder Zinkmethionin, sind an Aminosäuren gekoppelte Verbindungen, diese werden sehr gut absorbiert. Zinkcitrat und Zinkgluconat haben auch eine gute Bioverfügbarkeit. Die anorganischen Varianten Zinksulfat oder Zinkoxid sind die billigsten Quellen und werden schlecht aufgenommen. Zinkoxid findet sich oft in Hautcremes und macht bei der äußeren Anwendung Sinn. 

Die richtige Dosierung von Zink liegt zwischen 15mg und 50mg. Der tägliche Bedarf wurde bei Erwachsenen auf 15mg festgelegt. Schwangere, stillende Mütter und Sportler haben einen höheren Bedarf. Manch ein Bodybuilder verspricht sich von Dosierungen jenseits der 50mg verbesserte Wirkungen auf den Testosteronspiegel und ein Eindämmen der Nebenwirkungen beim Gebrauch anaboler Steroide. Hierbei wird vor allem versucht der Akne entgegenzuwirken. 

Dosierungen von über 50mg oder gar über 100mg sind keinesfalls zu Empfehlen, da eine so hohe Zinkdosis in den toxischen Bereich kommt und die Einnahme von 1-2 mg Kupfer täglich erforderlich macht.

 

Weitere Zinkfakten:

- Zink verstärkt die Ausschüttung des Glückshormons Seratonin

- Depressive Menschen leiden häufig unter Zinkmangel

- eine regelmäßige Zinkaufnahme kann die Infektionsanfälligkeit mindern

- Zink fördert die Bildung von Spermien

- Zink ist an der Zerstörung von Krankheitserregern beteiligt

- Zinkglycinat und Zinkhistidin haben die beste Bioverfügbarkeit

 

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