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KORREKT! Jamal Mala Gewinnt NRW-Meisterschaft

geposted am Nov 16, 2014. 0 comments

Unser Athlet Jamal Mala konnte sich gestern bei der Internationalen NRW-Meisterschaft in Duisburg sowohl den Titel im Junioren-Schwergewicht, als auch den Gesamtsieg sichern.

Nur ein Teil unseres großen Teams

Ein Teil des großen Teams

 

Bereits beim Wiegen fiel der 98,9 KG schwere Neuwieder positiv auf. "Ziel muss für dich die Deutsche sein!", so einer der erfahrensten Kampfrichter Deutschlands. Den positiven Eindruck konnte Jamal auch später auf der Bühne bestätigen, und sich an die Spitze des starken Feldes setzen, welches mit 16 Teilnehmern ungewöhnlich gut besetzt war. Sein schärfster Konkurrent an diesem Tag war der extrem massive und kompakte Kevin Gebhardt. Letztlich konnten jedoch Jamals bessere Wettkampfhärte und seine harmonischere Gesamterscheinung die Kampfrichter überzeugen. Im Stechen um den Gesamtsieg gegen den fast 30 Kilo leichteren Sieger der Juniorenklasse I, stimmte die Jury dann ebenfalls einstimmig für Mala. Nun heißt es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und nächste Woche in Bad Ems die Qualifikation für die Internationale Deutsche Meisterschaft in Bochum zu sichern. 

Siegerehrung mit David Hoffmann

Ruhe vor dem Sturm

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Fitness Flavor - Unsere zufriedenen Kunden

geposted am May 17, 2014. 0 comments

Unser Kunde Dennis musste leider wegen einer Verzögerung bei unserem Lieferanten etwas länger auf seine Bestellung warten. Über unsere kleine "Entschädigung" hat er sich riesig gefreut:


"Danke vielmals dafür David. Bekommt einen Ehrenplatz. Und der Rest der Bestellung ist auch super. Danke!"

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FIBO 2014 -Die größte Fitness- und Bodybuildingmesse der Welt

geposted am Apr 10, 2014. 0 comments

So, nun ist die FIBO 2014 schon wieder Geschichte. Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die mich in diesen vier Tagen besucht haben. Es hat mir wie immer großen Spaß gemacht Fans und Freunde aus aller Welt zu treffen, Bilder zu machen, Autogramme zu schreiben und mit euch zu plaudern. Diese Energie, die positive Stimmung und das großartige Feedback zählen so viel mehr als Trophäen und Titel! Besonders hab ich mich über die vielen Koblenzer und Neuwieder gefreut, die uns regelmäßig auch im Shop besuchen!


Großen Dank auch an das gesamte Team von Body Attack. Es war eine Freude mit euch zu "arbeiten", stets professionell und immer bester Laune. (Und gegen Abend auch etwas verrückt, aber: What happens in Cologne, stays in Cologne  )
Besten Dank natürlich auch an das Team Cziurlok! Ohne Dagmars Catering Service hätte ich sicher mehr als die 3 Kilo verloren. Ihr seid einfach top!
Und zum Schluss: Danke an Valerio und das Muscle Gym Cologne für eure Gastfreundschaft!

Wir sehen uns 2015 in Köln!

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FF-BLOG 12: Körperfettanteilmessen - wichtig oder unötig?

geposted am Dec 21, 2013. 0 comments

Für viele ist es enorm wichtig einen bestimmten Körperfettanteil zu erreichen und oft wird der Fitnessgrad am KFA gemessen. Aber wie sinnvoll und realistisch ist das? Natürlich ist das Ziel eines jeden Fitness- und Bodybuildingbegeisterten möglichst viele Muskeln aufzubauen und Fett zu verlieren und gerade in der Diätphase schaut man genau darauf das man Fett reduziert und Muskeln behält. Oftmals steckt man sich ein Ziel wie z. B. "ich möchte unter 10% KFA haben". So weit so gut - aber welche
Methode den Wert zu ermitteln ist die Richtige? Und ist eine Messung überhaupt sinnvoll?
Körperfettwaage, Ifrarot-messung in der Apotheke oder doch die gute, alte Hautfaltenmessung - die Auswahl ist groß. Im Endeffekt ist es nur wichtig sich für eine Methode zu entscheiden und dabei zu bleiben, sowie die Messparameter genau festzulegen, also die Tageszeit, nach oder vor dem Essen, nach oder vor dem Training und am besten nach dem Toilettengang. Der beste Zeitpunkt ist morgens nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück. Sehr realistische Werte liefert sicherlich die Hautfaltenmessung, hier ist es unbedingt notwendig, dass immer die selbe Person die Messung vornimmt und das jedesmal mindestens 3 Messungen vorgenommen werden, aus denen dann ein Mittelwert errechnet wird. 
Manch ein Trainierender hat mit einem Körperfettanteil von 13% bis 14% ein Sixpack, ein anderer muss unter 10% kommen, um allein
die Konturen der Bauchmuskeln erahnen zu können. Wir alle sind genetisch unterschiedlich und haben somit auch verschiedene Verteilungen des Körperfetts. Der eine lagert beispielsweise vermehrt Fett an Beinen und Hintern ein, ein anderer mehr im Oberkörper und der Bauchregion. Zudem ist es nicht unerheblich, wie stark die Bauchmuskeln ausgeprägt sind. Athleten, die durch schwere Grundübungen und durch Bauchtraining mit Zusatzgewicht extrem dicke und massige Bauchmuskeln aufgebaut haben, schaffen es möglicherweise trotz relativ hohem Körperfettanteil ihre Bauchmuskeln zu präsentieren. Andererseits hat ein solch schweres Training den Ruf auch die Taillenbreite zu erhöhen, was aber auch sicherlich nicht pauschal gesagt werden kann, da jeder Körper anderes reagiert. Möglicherweise wird man enttäuscht, weil sich herausstellt, das man eine ungünstige Körperfettverteilung hat und das trotz eines niedrigem Fettanteils nicht das ersehnte Sixpack zum Vorschein kommt. So ist es nicht ungewöhnlich, dass man im Gesicht und am gesamten Körper ganz abgemagert aussieht und sich seine Angehörigen bereits Gedanken machen, man hätte eine Eßstörung, bevor man seinen Waschbrettbauch ans Tageslicht bringt. In diesem Fall ist es nötig zunächst insgesamt mehr Muskelmasse aufzubauen, bevor man in eine "Six-Pack" Diät startet.
 
Also, ist die Messung des Körperfettanteils vollkommen überbewertet? Wer es ungedingt wissen möchte, der soll seinen KFA errechnen, ich denke nur man sollte sich nicht auf einen bestimmten Zielwert versteifen. Mein Tipp dazu lautet also, achtet weniger auf die Zahlen, die euch irgendein KFA-rechner ermittelt, sondern schaut lieber öfter mal in den Spiegel und setzt euch Ziele, die euer Aussehen direkt betreffen oder wenn ihr unbedingt Zahlen braucht, benutzt ein Massband messt die Körperteile regelmäßig, die für euch relevant sind und haltet so eure Fortschritte fest. 
 
...das wars von mir dazu, gruß
Cons
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Seminar mit Weltmeister Andy Dörner im Stahlwerk31!

geposted am Dec 11, 2013. 0 comments

Andy Dörner aka Dr. Bein kommt ins STAHLWERK31!! Andy ist einer der stärksten Männer der Welt und wird ein Seminar zu den drei Grundübungen geben, die sowohl für Powerlifter als auch für Bodybuilder täglich Brot sind: Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken. Eine Pflichtveranstaltung für alle ernsthaft Trainierenden und für jeden der dicke (oder dickere...) Beine will! Übrigens: Kniebeugen sind auch für Frauen die Übung Nr. 1! Es gibt nichts Besseres für Po und Beine! Der Eintritt beträgt nur 20 Euro, Karten sind bei Fitness Flavor erhältlich. Von uns gibts dazu noch ein T-Shirt geschenkt! 29.12.2013 um 12:00 Uhr im S31! See You! David
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Meine Internationale Deutsche Meisterschaft 2013

geposted am Nov 19, 2013. 0 comments


Es ist geschafft. Zum zweiten mal, nach 2008 konnte ich den Titel des Deutschen Meisters im Superschwergewicht erringen. Und erringen ist das richtige Wort. Die Konkurrenz war extrem stark. Umso glücklicher bin ich über diesen Sieg. Mein riesen Dank geht an alle Helfer und Organisatoren, die solche Meisterschaften erst möglich machen, an die vielen leidenschaftlichen Fotografen und Berichterstatter, allen voran Team-Andro, und an das grandiose Publikum. Ich habe selten eine solche Unterstützung aus dem Zuschauerraum erlebt wie an diesem Abend! Dagmar und Roland haben sich wieder alle Arme und Beine für uns ausgerissen, und ich hoffe sie wissen wie dankbar wir ihnen dafür sind! Team Cziurlok rockt!
Ich habe trotz der zeitweise extremen Anspannung diese drei Tage sehr genossen. Viele alte Freunde habe ich endlich wieder gesehen, einige neue kennen gelernt. Zum ersten mal hatte ich einen eigenen Athleten am Start, somit konnte ich mich auch noch über einen Vize-Titel in der Men’s Physique freuen. Mein großes Lob an Yannick Isbert und nochmals Danke an Detlef Herget für seine Hilfe!
Ein bißchen Stolz bin ich auch auf Marcel „Tokio“ Lux, der mich sein Vorbild nennt und den ich offenbar zum Old School Bodybuilding inspirieren konnte. Für mich einer der herausragenden Athleten dieser Meisterschaft, weil er einfach einen absolut authentischen 70er Stil dargeboten und ein super Comeback hingelegt hat. Der Deutsche Vize-Titel kommt noch on Top.
Erfreulich war zu sehen wie stark besetzt die Junioren in diesem Jahr waren. Gratulation an meinen Teamkollegen Christian Heyer zum Gesamtsieg! (Und sorry wegen dem Schnarchen...)
Markus Hoppe hat meinen Respekt für seine starke Verbesserung in den letzten 2 Wochen. Das war sicher kein Spaziergang. Beeindruckt hat mich auch Noel Senftleber. Erst nach der Meisterschaft konnte ich auf den Bildern sehen, wie gut er eigentlich war.
Alles in Allem ein Wahnsinns Erlebnis, wie es wohl nur eine Deutsche Meisterschaft sein kann.
Euer David aka "The Hoff" 
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FF-BLOG 11: Meine Wettkampfdiät (oder der harte Teil vom Training!)

geposted am Nov 10, 2013. 0 comments

Yannick Isbert

 

Damit ihr euch ein kleines Bild von meiner Wettkampfvorbereitung machen könnt, werde ich euch hier kurz erläutern was ich wie und wann gegessen habe. Wie jeder wissen sollte ist die Diät der härteste Teil der Vorbereitung, was ich auch am eigenen Leib erfahren habe. Viele Sportler sagen 30% ist das Training und 70% ist die Ernährung..ich sehe das nun anders! 100% ist das Training und 100% ist die Diät. Beides ist unverzichtbar wichtig!

Naja, ich fange mal mit dem ersten Teil der Diät an, welcher sich über 3 von 5 Wochen gezogen hat!

Meine Lebensmittel waren sehr simpel und ich konnte sie daher in Massen einkaufen oder einkaufen lassen (Danke!). Naturreis von Uncle Bens, Hähnchenbrustfilet, Broccoli, Fischölkapseln , Leinöl und Eiklar (Tetrapak). Das waren/sind meine Nahrungsmittel für die letzten Wochen.

Die Aufteilung sieht wie folgt aus:

Frühstück 06:30 Uhr – 08:00 Uhr = 500 ML Eiklar mit ¼ Beutel Naturreis und eine Fischölkapsel + 2 schwarze Kaffee

Zwischenmahlzeit 09:00 Uhr – 10:30 Uhr = 300 Gramm Hähnchenbrustfilet mit ¼ Beutel Naturreis + 1 schwarzen Kaffee

Mittagessen (ca. 2-3 Stunden vor dem Training) 11:30 Uhr – 13:00 Uhr = 300 Gramm Hähnchenbrust mit ¾ Beutel Naturreis , 250 Gramm Broccoli und eine Fischölkapsel

Unmittelbar nach dem Training = 1 Proteinshake (Scitec Schoko oder Myprotein Smoothie Choc)

Abendessen (1 Stunde nach dem Training) = 300 Gramm Hähnchenbrust und ¼ Beutel Naturreis und wieder eine Fischölkapsel

Letzte Mahlzeit = 300 Gramm Hähnchenbrust mit 100 Gramm Broccoli und 10 Ml Leinöl

Macht zusammengefasst für die ersten 3 Wochen – 1 ½ Beutel Naturreis (~130-140 Gramm Kohlenhydrate), 1,2 KG Hähnchenbrust (~1 Gramm KH, ~250 Gramm Eiweiß, ~25 Gramm Fett), 500 ML Eiklar ( ~55 Gramm Eiweiß, ~3,5 Gramm KH) 3 Fischölkapseln + 10 ML Leinöl (~15 Gramm Fett) – zusammenfassend sind das ca. 2200-2350 Kalorien. < Keineswegs zuwenig und nein, der Stoffwechsel ist nicht eingeschlafen und nein ich hatte keinen merkbaren oder sichtbaren Muskelverlust und meine Kraftverluste sind nicht mal erwähnenswert. Es zählen also keine Ausreden wenn jemand in meinem Gewichtsbereich (75-85 Kilo) „sowenig“ essen muss/soll.

Supplemente : Fischölkapseln, BCAA's (10-15 Gramm am Tag vor, während und vor allem nach dem Training) und Proteinpulver (die ersten 2 Wochen, danach nicht mehr!). Als Fatburner nutzte ich die letzten 3 Wochen der Diät „Ripped Fast“ von Universal, 4 Kapseln am Tag! Kann ich nur empfehlen.

In der 4. Woche gab es die ersten Kürzungen. Die Kohlenhydrate wurden ein wenig herabgestuft auf einen Beutel Naturreis und die Hähnchenbrust um 200 Gramm erhöht, somit also 1,4 KG Hähnchen. Weiterhin gab es keinen Proteinshake mehr nach dem Training (Damit auch der letzte Schokoladengeschmack weg ist und man nun garnichts mehr hat, auf das man sich freuen kann!).

Meine Wasserzufuhr war von Anfang an recht hoch – 5-7 Liter am Tag!

Die letzte Woche der Diät war zum einen die härteste aber trotzdem die erfolgreichste, weil ich täglich härter und besser ausgesehen habe! Die letzte Woche ist gleichzeitig die Entlade/Entwässerungswoche bei mir gewesen. Somit noch mehr saufen als sowieso schon (8-12 Liter) und alles schön dreifach salzen!

  • Kohlenhydrate wurden nun komplett gestrichen (Ich habe stattdessen nochmal 200 Gramm Hähnchen draufgehauen und 350 Gramm Broccoli extra )

  • Wasserzufuhr auf 8-12 Liter erhöht

  • 2 Tage vor dem Wettkampf KEIN Salz bzw. Natrium mehr (Wichtig!)

  • Am letzten Tag vor dem Wettkampf ab 16 Uhr keinen Tropfen Wasser mehr (4-6 Liter habe ich bis dahin gekippt)

  • Am Wettkampftag habe ich dann halbstündlich ~25 Gramm einfache Kohlenhydrate in Form von Weingummis gespachtelt (Was für ein göttliches Frühstück 9 Weingummis sein können! Und das alle halbe Stunde... war schwierig nicht die ganze Packung zu inhalieren)

    Kurz vor dem Wettkampf gab es dann nochmal ein Schlückchen Wasser und nen Kaffee und das wars dann auch schon!

Zusammenfassend kann ich sagen, diese Diät war die härteste aber trotzdem die erfolgreichste und einfachste die ich je gemacht habe! Man isst täglich denselben Mist, muss sich nichts ausdenken und kann alles einfach Abends vorkochen und in die nützlichste Utensilie eines Bodybuilders packen – Die Tupperware. Auch wenn ich nicht gerade Diäten sollte werde ich mich, zumindest unter der Woche, an das selbe Essen halten. Wenn auch ein wenig höher dosiert. Man hat die nützlichsten Nährstoffe und es schmeckt auch noch ziemlich gut (Gewürze sind natürlich nicht tabu, ausser die letzten 2 Tage der Wettkampfvorbereitung). Wer was erreichen möchte und nicht gerade der 5-Sternekoch ist (wie ich ) und sich keine ellenlangen Einkaufslisten schreiben möchte – der sollte diese Diät zumindest mal ausprobieren. Es ist hart, aber es lohnt sich!

Am Schluss natürlich ein großes Dankeschön an David Hoffmann für den Riesenimpuls und an Lea, fürs zentnerweise Einkaufen von Eiklar und Hähnchen :-)

 

Yannick Isbert

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FF-BLOG 10: Strapazen lohnen sich - Yannick's Weg auf die Wettkampfbühne

geposted am Oct 30, 2013. 0 comments

Wenn mir vor 7 Wochen jemand gesagt hätte, dass ich demnächst an einem Bodybuilding Wettkampf teilnehmen und den 1. Platz in meiner Klasse belege, hätte ich ihn ausgelacht.

Gestern habe ich den 1. Platz in der neuen Men's Physique Klasse im Bodybuilding beim Großen Preis von Hessen und Rheinland-Pfalz belegt. Das bei meinem ersten Wettkampf! Ich habe mich somit für die Deutsche Meisterschaft am 16.11.2013 in Bochum qualifiziert und gleichzeitig noch den Titel als Rheinland-Pfalz – und Hessenmeister gesichert.

 

Wie kam es dazu?

Ich habe das Glück im geilsten Gym aus der Umgebung zu trainieren, nämlich im Privatstudio von David „The Hoff“ Hoffmann. Dieser sah wohl Potenzial in mir, sonst hätte er mich nicht gefragt ob die Klasse nichts für mich wäre. Ich muss sagen, ich bin sowieso schon ein Riesenfan von Bodybuilding und wenn mich eins meiner Vorbilder (David Hoffmann) darauf anspricht nicht auch mal an einem Wettkampf teilzunehmen, sage ich bestimmt nicht nein.

Also fing ich an zu diäten. Mit 86 Kg begann ich die Diät. Da ich selbst schon viel Erfahrung im Bereich Ernährung und Fitness habe (arbeite als Fitness u. Ernährungsberater) schrieb ich mir einen Plan zurecht. Problem am Ganzen: Ich halte mich nicht gern an Pläne, die ich mir selbst konstruiert habe.

Nach 2 Wochen hatte sich also nicht all zuviel getan und mir kamen langsam Zweifel ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Also sprach ich David im Studio einfach nochmal an ob er nicht ein paar Tipps für mich hat.

Er gab mir einen kompletten Tagesplan für die kommenden Wochen der Diät, der Wettkampfdiät.

Nun standen also lediglich tonnenweise Hähnchen, Eiklar, ein wenig Reis, Öle und Gemüse auf dem Plan. Täglich dasselbe. Lecker.

Damit nicht genug, mein Trainingspensum wurde nach oben geschraubt und das Cardio hinten drangehängt.

Ich zog die Diät Woche für Woche durch... bis zur dritten Woche hatte ich nur schlechte Laune. Damit alles noch ein wenig zügiger geht, zogen wir die Diät an und strichen einen großen Teil der Kohlenhydrate, dafür gab es aber mehr Cardio, Juhu! Nun hatte ich keine schlechte Laune mehr, sondern richtig schlechte Laune. Bei der kleinsten Reizung war ich auf 180, ich schleppte mich täglich zum Training und ließ meine gesamte Laune dort aus. Danach ging es heim, eine Stunde kochen für den nächsten Tag und dann ins Bett. So sah mein Tagesablauf aus.

Meine Zweifel verschwanden von Tag zu Tag, ich fühlte mich täglich härter und muskulöser, das Fett schmolz einfach nur davon. Mindestens einmal die Woche hat David mich im Spiegel begutachtet und geschaut ob alles voran geht. Das half mir nochmal am Ball zu bleiben. Ebenso hat er mir täglich Fragen über Facebook beantwortet, egal zu welcher Uhrzeit! Die einzige Motivation war mein Spiegelbild und die aufmunternden Worte von ihm.

In den letzten 2 Wochen vor dem Wettkampf bekam ich sogar langsam Hoffnung den Wettkampf gewinnen zu können. Ich dachte mir die Mühen können nicht umsonst gewesen sein. Dennoch wollte ich ohne Erwartungen daran teilnehmen, einfach Erfahrungen sammeln, ich konnte ja nichts verlieren!

In der letzten Woche setzte David noch eins drauf, garkeine Kohlenhydrate, eimerweise saufen (8-10 Liter am Tag! ) und nochmal 15 Minuten Cardio extra (Wie ich mich gefreut hab!). Es ging nun ans Entwässern.

Also trank ich täglich gallonenweise Wasser und ging ca. 25 mal pinkeln. Mein Gewicht war mittlerweile bei 79 Kg angekommen. Recht schlank aber noch nicht genug!

2 Tage vor dem Wettkampf durfte ich dann auch nichts mehr salzen, kein Natrium und nichts. Ungewohnt, aber ok!

Der letzte Tag vor dem Wettkampf bis zum Bühnenmarsch war am schlimmsten.

Ab 16 Uhr keinen Tropfen Wasser mehr (Trotzdem Essen!).

Am Wettkampftag selbst gab es schwarzen Kaffee und 8 Weingummis zum Frühstück (Endlich Zucker!). Dann ging es ins Auto für die 90 minütige Fahrt nach Friedberg in Hessen. 9 Weingummis später waren wir also dort angekommen.

Nachdem alles organisatorische geklärt war, hing ich nun im Backstage rum und wartete bis ich dran war. Überall Bodybuilder und Bodybuilderinnen (Bikini sowie Bodyclass!) Alles Neuland für mich und äußerst interessant! Jeder sah angespannt aus und viele so ausgezehrt und müde wie ich.

Nach dem Wiegen und Messen (177 cm und 75,65 (!) Kg) wartete ich auf die Show. Gegen 13 Uhr kam ich ran. Meine Konkurrenten waren größtenteils erfahren und auch sehr gut gebaut, meiner Meinung nach. Dennoch sah mich David nach der Show auf Platz 1 oder 2.

Nach der Vorrunde erhielt ich von David die Erlaubnis eine Kleinigkeit zu essen und einen Schluck zu trinken (Meine Zunge war mittlerweile schmirgelpapiertauglich). Das Finale sollte erste gegen 16-17 Uhr stattfinden. Also sah ich mir solange mit meinen Freunden und Unterstützern (Danke!) die Show an.

Gegen 16.45 Uhr, nach ewigem Warten und beinahe verdursten, hieß es dann Finale. Ich bekam vorher noch von David's Betreuerin Dagmar (Danke auch ans Team Cziurlok!), einen neuen Anstrich, um den Braunton ein wenig zu intensivieren. Ich ging also nochmals mit meinen Konkurrenten auf die Bühne, führte meine Posings durch und landete schließlich auf dem, nicht erwarteten, 1. Platz!

 

Mit einem fetten Grinsen und dem Pokal in der Hand stürmte ich wieder ins Backstage und suchte meinen Coach, David, um ihm davon zu berichten. Er schien sich genauso wie ich zu freuen und gratulierte mir herzlich.

Das Massaker was danach beim Buffet passierte erspare ich mir an dieser Stelle..

Ich möchte hier nochmals einen Riesendank an den Menschen richten der mir das alles ermöglichte und mir überhaupt den Tritt gab an so einem tollen Event teilzunehmen – Danke David Hoffmann! Danke Stahlwerk31 und auch danke Fitness-Flavor für die Massen an BCAA's und Eiweiß :-)

Das andere Dankeschön geht an meine Freunde und „Fans“ sowie die Menschen die mich wochenlang mit meiner Mordslaune begleitet haben, Tag und Nacht. Ohne euch hätte ich das Ganze nicht durchgezogen!

 

Als Abschluss kann ich nur sagen, ich freue mich auf die Deutsche Meisterschaft mit David Hoffmann und auf das kommende Jahr in welchem ich voll durchstarten werde!

 

Yannick Isbert

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Eiweißeimer stemmen bei Fitness Flavor!!

geposted am Oct 25, 2013. 0 comments

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